Leitfaden eBay Promoted Listings: Werbesatz, welche Angebote, Wirkung auf den Gewinn (2026)
Wie eBay-Werbung funktioniert (Kosten pro Verkauf, 30-Tage-Fenster), wie man den Werbesatz wählt, welche Angebote beworben werden, wie der Werbeanteil in Preis und Gewinn eingeht, wann sie Verlust bringt; eine Break-even-Tabelle und die Kampagnenverwaltung in Sellerviva.
Diese Übersetzung ist ein KI-Entwurf; die muttersprachliche Prüfung läuft. Zahlen und Regeln entsprechen dem englischen und türkischen Text.
In diesem Leitfaden
eBay-Werbung (Promoted Listings) hebt dein Angebot in Suchergebnissen und auf Produktseiten mit dem Hinweis „Gesponsert“ hervor. Weil die Margen im Dropshipping ohnehin dünn sind, ist Werbung ein zweischneidiges Werkzeug: beim richtigen Angebot bringt sie Sichtbarkeit und Verkäufe, beim falschen löscht sie den Gewinn. Dieser Leitfaden erklärt, wie Werbung abgerechnet wird, wie der Werbeanteil in Preis und Gewinn eingeht, welche Angebote mit welchem Satz beworben werden, wie man misst und welche Fehler häufig sind. Die Zahlen sind mit der eBay-Gebührentabelle 2026 und dem Beispiel im Preisleitfaden konsistent.
1. Wie funktioniert die Werbung?
- Kosten pro Verkauf: Bei Promoted Listings General zahlst du nicht für Einblendungen oder Klicks; klickt ein Käufer dein beworbenes Angebot und kauft innerhalb von 30 Tagen, wird der von dir festgelegte Prozentsatz des Verkaufsbetrags zur Werbegebühr.
- Werbesatz: Du legst ihn zwischen 2 % und 100 % fest; eBay zeigt je Kategorie einen „empfohlenen Satz“. Der empfohlene Satz ist der Durchschnitt der Wettbewerber, nicht dein Gewinn.
- Gebührenbasis: der Verkaufsbetrag. eBay ändert die Definition der Basis (Artikelpreis, Versand, Steuer) von Zeit zu Zeit; rechne mit dem schlechtesten Fall, dem Betrag inklusive Steuer.
- Retouren und Stornos: Eine Gutschrift der Werbegebühr bei voll erstattetem oder storniertem Verkauf hängt von Bedingungen ab; prüfe eBays Gutschriftenregeln, verlass dich nicht darauf.
- Advanced (Kosten pro Klick, Keyword-Gebote) ist ein eigenes Produkt: Du zahlst pro Klick, auch ohne Verkauf. Im Dropshipping ist die Budgetkontrolle schwierig, deshalb außerhalb dieses Leitfadens.
2. Wie geht der Werbeanteil in den Gewinn ein?
Werbung ist der Werbeanteil in der Preisformel (Preisleitfaden §1). Mit dem Beispiel des Preisleitfadens: 30 $ Verkauf, Basis inklusive Steuer 32,40 $, Ziel-Nettogewinn 4,80 $.
| Werbesatz | Werbegebühr (auf 32,40 $) | Nettogewinn bei gleichem Preis | Preis, um das Ziel zu halten |
|---|---|---|---|
| 0 % | 0 | 4,80 $ | 26,35 $ |
| 3 % | 0,97 $ | 3,83 $ | 27,39 $ |
| 5 % | 1,62 $ | 3,18 $ | 28,13 $ |
| 8 % | 2,59 $ | 2,21 $ | 29,32 $ |
Hältst du den Preis, geht die Werbung vom Gewinn ab; erhöhst du den Preis, kann die Konversion sinken. Die Mitte ist gängige Praxis: Preis beworbener Angebote um einen Teil des Werbeanteils erhöhen, den Rest aus dem Gewinn geben. Trag deine Zahlen im Werbefeld des Gewinnrechners ein; den Preis, der den Zielgewinn hält, liefert der Break-even- und Zielpreis-Finder.
3. Wann zahlt sich Werbung aus? Break-even-Verkaufszuwachs
Die Werbegebühr fällt nur bei Verkäufen an, die über die Werbung kommen; organische Verkäufe bleiben unberührt. Aber ein beworbener Verkauf lässt weniger Gewinn als derselbe Verkauf ohne Werbung. Bei gleichem Preis zahlt sich Werbung nur aus, wenn die gebrachten Verkäufe keine Verkäufe sind, die „ohnehin gekommen wären“:
| Werbesatz | Nettogewinn je beworbenem Verkauf | Verlust gegenüber ohne Werbung | Nötiger Mehrverkauf für gleichen Gewinn |
|---|---|---|---|
| 2 % | 4,15 $ | 14 % | +16 % |
| 3 % | 3,83 $ | 20 % | +25 % |
| 5 % | 3,18 $ | 34 % | +51 % |
| 8 % | 2,21 $ | 54 % | +117 % |
| 10 % | 1,56 $ | 68 % | +208 % |
Lesart: Bei 5 % Werbesatz muss mehr als die Hälfte der beworbenen Verkäufe aus Verkäufen bestehen, die ohne Werbung nicht stattgefunden hätten, damit die Werbung beim Gewinn Break-even erreicht. Hohe Sätze bringen bei dünner Marge schnell Verlust. Deshalb wird der Werbesatz nach deinem Gewinnprozentsatz gewählt, nicht nach dem empfohlenen Satz.
4. Welche Angebote bewerben, welche nicht?
Bewerben: neue Angebote (keine Verkaufshistorie, wenig Sichtbarkeit); Kategorien mit starkem Wettbewerb; Artikel mit breiter Marge (Nettogewinn über 15 % des Verkaufsbetrags); Angebote mit guter Konversion, aber wenigen Einblendungen; Artikel mit stabilem Bestand und Preis (Produktrecherche §4).
Nicht bewerben: Artikel mit dünner Marge oder Verlust; Artikel an einen einzigen Verkäufer gebunden mit schwankendem Bestand (Werbung bringt Verkäufe, ein „nicht auf Lager“-Storno ist ein Mangel — Leitfaden Retouren und Mängel §6); Angebote, die bereits die billigsten der Spanne sind und organisch verkaufen (Werbung kauft vorhandene Verkäufe); Kategorien mit hoher Retourenquote.
5. Wie wählt man den Werbesatz?
- Obergrenze berechnen: Nettogewinn ÷ Verkaufsbetrag = Gewinnprozentsatz; der Werbesatz sollte die Hälfte davon nicht überschreiten. Im Beispiel 4,80 ÷ 32,40 = 14,8 % → Obergrenze ≈ 7 %.
- Niedrig anfangen: mit 2–4 % starten; liegt der empfohlene Satz über deiner Obergrenze, nimm die Obergrenze, nicht die Empfehlung.
- Zwei Wochen warten, messen: Einblendungen, Klicks, Verkäufe und Werbegebühren; haben die Mehrverkäufe die organischen Verkäufe gesenkt?
- Schrittweise erhöhen: keine Verkäufe, um 1–2 Punkte erhöhen; Verkäufe, aber sinkender Gewinn, Satz senken oder Preis um den Werbeanteil erhöhen.
- Bei Preisänderung den Satz prüfen: Steigt der Amazon-Preis und wird die Marge enger, ist der Werbesatz automatisch zu hoch; zusammen mit dem Repricing denken.
6. Messung: worauf schauen?
- Kampagnenbericht: Einblendungen, Klicks, beworbene Verkäufe, Werbegebühren. Die Klickrate zeigt die Attraktivität des Angebots (Foto, Titel, Preis), die Konversionsrate die Angebotsseite.
- ROAS (Werbeertrag) = beworbener Verkaufsbetrag ÷ Werbegebühren. Bei 5 % zeigt der ROAS immer 20; allein sagt er nichts.
- Die eigentliche Kennzahl ist der Nettogewinn nach Werbung: (beworbene Verkäufe × Gewinn je beworbenem Verkauf) + (organische Verkäufe × Gewinn je organischem Verkauf), verglichen mit vor der Werbung.
- Sind die organischen Verkäufe gesunken? Sind die Gesamtverkäufe nach dem Einschalten gleich und die beworbenen gestiegen, kauft die Werbung vorhandene Verkäufe; abschalten oder Satz senken.
7. Häufige Fehler
- Den empfohlenen Satz blind übernehmen: Die Empfehlung ist der Durchschnitt der Wettbewerber, nicht deine Marge.
- Alle Angebote bewerben: Werbung auf einem organisch verkaufenden Angebot heißt, für denselben Verkauf Gebühr zu zahlen.
- Verlust- oder dünnmargige Artikel bewerben: Jeder Verkauf vergrößert den Verlust.
- Den Werbeanteil nicht in die Preisformel nehmen: Ist der beworbene Preis gleich dem unbeworbenen, schmilzt der Gewinn leise.
- Artikel mit schwankendem Bestand bewerben: Werbung bringt Verkäufe, Lagerstornos zählen als Mangel.
- Nicht messen: Die Kampagne wird geöffnet und vergessen; steigt der Amazon-Preis, bringt der Werbesatz Verlust.
- Eine Kampagne für alles: Artikel mit unterschiedlichen Margen zum selben Satz bewerben; Kampagnen nach Marge trennen.
8. So geht es in Sellerviva
- Seite Werbung (Promoted Listings): Kampagne im Modell Kosten pro Verkauf anlegen; veröffentlichte Angebote auswählen und mit Werbesatz in Prozent (2–100) zur Kampagne hinzufügen; Kampagnen werden aus deinem eBay-Konto gelesen, der angezeigte Status ist der echte eBay-Status; Kampagne beenden. Für die Werbeverwaltung braucht die Shop-Verbindung die Werbeberechtigung (sell.marketing); fehlt sie, einmal in den Einstellungen neu verbinden.
- Automatisierung → Kostenmodell Nettogewinn: das Feld „Werbeanteil (Prozent vom Umsatz)“; die Spalte Nettogewinn auf der Produktseite zieht den Werbeanteil ab, der Preis für den Ziel-Nettogewinn wird entsprechend gebildet.
- Best-Offer-Auto-Annahme: Angebote, die dem festgelegten Prozentsatz des Angebotspreises entsprechen oder darüber liegen, werden automatisch angenommen; lege die Schwelle nicht unter deine Untergrenze (Preisleitfaden §3).
- Unverkauftes neu listen: Beendete Angebote werden stündlich erneut veröffentlicht; endet ein beworbenes Angebot, prüfe die Angebotsliste der Kampagne.
Dieser Leitfaden ist allgemeine Information; eBays Werbegebührenbasis, Satzspanne und Gutschriftenregeln ändern sich; prüfe für deinen Fall eBays aktuelle Promoted-Listings-Seite und deinen eigenen Kampagnenbericht.